Von der Kunst sich treu zu bleiben

Teil 3

Und jetzt? Nix mehr mit Unfallchirurgie? Keine Traumatologen-Karriere? Nun ja, wie ich ja bereits eingangs geschrieben hatte, wollte ich das weitere Vorgehen nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf abhängig machen – und natürlich von der Gesundheit. So war die Probezeit auch wirklich eine Probezeit. Kommen wir mal zum Positiven: Das Fach, das “Basteln”, die “Action”, das “Improvisieren”, Medizin zum Anfassen – die Unfallchirurgie ist wirklich eine tolle Sache! Unfallchirurgen sind praktische, lösungsorierte Personen (oder sollten es jedenfalls sein). Das hat mir gefallen und ich hätte es gerne weiter gemacht. Es hat mich begeistert und auch wenn der Druck hoch war, habe ich fast immer Freude gehabt an den praktischen Tätigkeiten.

Ich hatte jedoch nie vor, die Allgemeinmedizin aufzugeben (bei der Zeit, die ich dafür investiert habe, auch nicht besonders clever). Laut Landesärztekammer hätte ich mir das eine oder andere Halbjahr für die Unfallchirurgie auch anrechnen lassen können, sodaß ich nicht die 5 Jahre gebraucht hätte. Soweit die Theorie, welche sich aber an der Realität messen lassen muß.

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Träum, träum, träum…

Kaum wird es wieder kälter, sehnt man sich schon wieder nach der Wärme. Das kennt bestimmt jeder. In Bahrain haben wir uns so manches Mal nach einem kühlen, verregneten Tag gesehnt. Jetzt haben wir das wieder reichlich.

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Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, 28°C – einfach nur geil! Naja…

Also sitze ich da, mit dem Kopf auf die Hand gestützt, in der Hoffnung mein Arm möge diese schwere, müde Murmel auch halten können. Ich stöbere mit lautem Seufzen durch die Bilddateien und stoße auf einen alten Famulaturbericht. Naja, ist schon ein paar Jahre her, möchte ihn aber trotzdem teilen, zumal er nicht nur für Medizinstudenten geschrieben ist:  Als Student im Oman (2006)